Innoviduum unterstützt Trainer, Coaches und Berater

Hallo Markus, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei Innoviduum kurz vor:

Hallo, sehr gerne und danke für die Möglichkeit! Zum Kernteam von Innoviduum gehören Angela, Anna, David, Patricia und ich. Wir haben erkannt, wie wichtig Stärkenorientierung ist und haben Produkte und Dienstleistungen entwickelt, die eben diese bei MitarbeiterInnen und Führungskräften fördert. Abseits vom Arbeitsalltag spielen die Themen Natur, Bewegung und Gesundheit eine wesentliche Rolle.

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startup, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen?

Innoviduum unterstützt TrainerInnen, Coaches und BeraterInnen ihre Dienstleistungen modern und effektiv zu gestalten sowie Kunden zu binden. Mit TalentCoach haben wir eine Webapplikationen entwickelt, die durch stärkenorientierte Reflexions- und Feedbackprozesse wertvolle Erkenntnisse liefert und flexibel in Trainings und Coachings integriert werden kann. Neben TalentCoach haben wir mit TalentLoop auch eine Lösung für Jugendliche, die im Rahmen der persönlichen Entwicklung und beruflichen Orientierung zum Einsatz kommt.

Welches Problem wollt Ihr mit Innoviduum lösen?

Wir unterstützen jene Prozesse digital, die für die Potenzialentwicklung wichtig sind. Jedoch nicht wie bestehende Systeme oder psychologische Testverfahren, sondern dynamisch und spielerisch – so wie es der persönlichen Entwicklung von Menschen entspricht. Unsere “Positive Tools” erweitern das Leistungsangebot von TrainerInnen und Coaches, führen zu mehr Aufträgen und ermöglichen ein attraktives Zusatzeinkommen.

Wie ist die Idee zu Innoviduum entstanden?

Als gelernter Fliesenleger war ich zwar gut in dem was ich tat, jedoch fehlte mir der Spaß an der Arbeit und das Gefühl, mein Potenzial nicht zur Gänze zu entfalten, begleitete mich fast täglich. Meine Kreativität und die Motivation, neue Dinge auf den Weg zu bringen, konnte ich in diesem Beruf nur mäßig einbringen. Ich hatte das Glück, die richtigen Personen zur richtigen Zeit zu treffen. Diese ermutigten mich neue Wege zu gehen, gaben mir Anlass zur Selbstreflexion und meldeten mir auch Stärken zurück, die ich selbst gar nicht als solche wahrgenommen habe. Schlussendlich entwickelte ich mich zu einem Forschungsleiter eines 6000 Mitarbeiter High-Tech Unternehmens weiter und absolvierte zahlreiche Ausbildungen im Bereich Coaching/Training und Personalentwicklung. So kam der Gedanke, wenn bei mir so viel Entwicklung möglich ist, obwohl die Vorzeichen nicht die besten waren, dann ist das sicher auch bei anderen Menschen so. Mit dieser Idee war ich nicht lange allein und so gründeten wir 2016 Innoviduum, um auch andere Personen bei der Potenzialentwicklung zu unterstützen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Innoviduum erklären?

Gemeinsam mit unseren Partnern – TrainerInnen, Coaches und BeraterInnen – unterstützen wir Personen, ihre individuellen Stärken zu erkennen, sodass sie das machen, was sie gut können und ihnen auch Spaß macht.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert?

Neben Produktanpassungen, um den Anforderungen im Market gerecht zu werden, wurde eine Produktvariation (TalentLoop) erstellt, um auch Jugendliche in der Berufsorientierung unterstützen zu können. Da wir zu Beginn TalentCoach selbst in unseren Dienstleistungen als Coaches und TrainerInnen eingesetzt haben, suchten wir den direkten Kontakt zu HR-Verantwortlichen mit dem Ziel, TalentCoach als festen Wegbegleiter in der Personalentwicklung zu integrieren. 2020 hat einiges verändert und so entschlossen uns auch wir, Neues zu wagen: Wir riefen ein PartnerInnen-Netzwerk ins Leben und ermöglichen nun nach einer Onboarding-Session Berufskollegen den Einsatz von TalentLoop und TalentCoach.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell?

Wir haben ein Partner-Modell entwickelt. TrainerInnen und Coaches können bei uns eine kurze und knackige Ausbildung (6-Stunden online) machen, wo sie alles lernen, um mit unseren Lösungen arbeiten zu können. Nach dieser Ausbildung können unsere PartnerInnen Softwarlizenzen zu einem speziellen Einkaufspreis beziehen und für Ihre Dienstleistungen einsetzen.

Wie genau hat sich Innoviduum seit der Gründung entwickelt?

Als Freunde gründeten wir 2016 Innoviduum und bezogen unser erstes Büro im tech2b Inkubator in Linz. Während wir zu Beginn noch mit einer Agentur zusammengearbeitet haben, entwickeln wir die gesamte Software seit 2018 inhouse. Neben Softwareentwicklung ist unser Team auch in den Bereichen Partnermanagement und Marketing gewachsen. Auch aktuell suchen wir wieder neue MitabeiterInnen in den Bereichen Vertrieb und Softwareentwicklung. 

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?

Als selbstständige Coaches verfolgten wir zu Beginn vorrangig das Ziel, ein Tool zu entwickeln, dass uns und unseren Kunden gefällt. So stand die Entwicklung von TalentCoach unter ständigem Einfluss von Praxiserfahrungen/-erkenntnissen, was wir auch bis heute noch so handhaben und zusätzlich noch Feedback von PartnerInnen und UserInnen einholen. Ich denke, das ist der Hauptgrund, warum sowohl TrainerInnen, Coaches und BeraterInnen als auch deren Kunden gerne mit TalentCoach arbeiten.

Wie ist Euer Startup finanziert?

Neben Eigenkapital waren unterschiedliche Förderung eine gute Unterstützung zu Beginn. Mittlerweile finanzieren wir uns aus dem operativen Cashflow. Wir bieten Trainings, Coachings und Beratungsleistungen im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung an – immer in Verbindung mit unseren “Positive Tools”. Hier erwirtschaften wir momentan auch noch den größeren Teil der Umsätze. Doch bereits im nächsten Jahr wird der Großteil der Einnahmen über Lizenzgebühren erfolgen. Momentan stehen wir vor der Entscheidung, ob wir Business Angels an Bord holen oder nicht. Wenn der richtige BA dabei ist, wäre das eine gute Möglichkeit noch schneller zu wachsen.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate?

Ganz oben auf unserer Agenda steht der Ausbau unseres PartnerInnen-Netzwerks sowie der bestmögliche Support unserer bestehenden PartnerInnen. Das heißt wir wollen und werden weiterwachsen und gemeinsam mit unseren PartnerInnen dafür sorgen, dass die vielen Potenziale der MitarbeiterInnen, Führungskräfte und Teams in den Organisationen bestmöglich genutzt werden.

Vielen Dank für das Interview.

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