STUDEX – die All-In-One Lösung für Dein Studium

Hallo Nils, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei Studex kurz vor:

Yasin Kaya und Ich studieren derzeit Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck und sind seit mehreren Jahren befreundet. Yasin hat jahrelang die Studienvertretung geleitet und war dort für das Marketing zuständig. Ich war vorher als Barchef in einem Innsbrucker Szenenlokals angestellt. Mesut Barut kam als Dritter Gründer dazu und hat einen Informatik Background.

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startups, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

Gerne. Studex ist eine Lernplattform für Studierende und soll das Vernetzen der Studierenden untereinander erleichtern und ihren Lernprozess effektiv durch Lerngruppen unterstützen.

Welches Problem wollt Ihr mit Studex lösen?

Wir wollen mit Studex die zunehmende Distanz unter den Studierenden entgegenwirken und ein ,,gemeinsames,, studieren fördern. Leider lernen viele Studierende mit der falschen oder aufwendigsten Technik: Lesen und so lange wiederholen, bis man es halbwegs auswendig aufsagen kann. Es gibt aber unzählige Lernmethoden, die nachweislich effektiver für das menschliche Gehirn funktionieren und eines davon ist das miteinander Sprechen und Diskutieren, was wir in unseren Lerngruppen virtuell ermöglichen.

Wie ist die Idee zu Studex entstanden ?

Yasin und Ich haben schon vor Covid-19 in Innsbruck studiert und hatten eine schöne Anfangszeit mit vielen neuen Gesichtern und die Möglichkeit Freundschaften zu schließen. Alle Studierende, die während der Pandemie ihr Studium begonnen haben, hatten keine vergleichbare Situation und das fanden wir sehr Schade. Desto länger wir darüber nachgedacht haben, umso mehr ist uns aufgefallen, dass es auch unabhängig von der Pandemie sehr schwierig sein kann an einem neuen Ort, in einem neuen Lebensabschnitt anzukommen und sich auf die neue Situation einzustellen. Das heißt wir wollten anfangs eine Schnittstelle für Studierende ermöglichen, womit Sie sinnvoll und leicht in Kontakt kommen können. Und was wäre sinnvoller für Studierende als eine Schnittstelle in Form von Lerngruppen?

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Ja. Meiner Meinung nach, ist das aber völlig normal. Wir haben ständig Feedback und Tipps bekommen und vor allem Wünsche und Vorschläge von potenziellen Nutzern. Das alles haben wir immer sehr ernst analysiert und überlegt, wie man das umsetzen kann.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Unsere Plattform kann man von zwei Seiten betrachten. Einmal haben wir die Nutzerseite, womit wir Studierenden einen unterhaltsamen, sinnvollen und unterstützenden Nutzen bieten wollen.

Andererseits haben wir ein B2B Modell, welches darauf abzielt, dass Gastronomen und Veranstalter in Innsbruck und Umgebung gezielt unsere Plattform für ihr Marketing verwenden können. Ein weiterer großer Punkt im B2B Bereich ist unsere Bücherseite, auf der Verleger und Buchhandlungen ihre Studienliteratur unseren Nutzern anbieten können.

Wie genau hat sich Studex seit der Gründung entwickelt ?

Unser Anfang war sehr holprig und schwer und es hat eine Weile gedauert, bis man das Richtige Team und einen ersten Prototypen hatte. Seitdem geht es aber sehr gut voran und die Datenauswertung durch unseren Prototypen war sehr hilfreich und bildet die Grundlage für unseren Produkt-Launch. Derzeit arbeiten wir an der Plattform und verfolgen eine Marketingstrategie. Seit dem 01.10.2023 können sich interessierte Nutzer bereits vorab auf studex.cc Registrieren.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Wir hatten anfangs immer mal wieder Motivationsprobleme an dem Projekt weiterzuarbeiten, weil außer einer Idee noch nichts reales vorhanden war. Jeder hatte neben dem Projekt auch noch einen Job und persönliche Verpflichtungen. Sich dann trotzdem aufzuraffen und an einem surrealen, nicht existierenden Produkt weiterzuarbeiten war oft hart. Auch negatives Feedback auf die Idee hat uns oft nachdenklich und niedergeschlagen zurückgelassen.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Aller Anfang ist schwer und wir sind sehr froh, dass wir nicht aufgegeben haben! Persönlich bin Ich inzwischen der Meinung, dass diese Phase einfach dazugehört und das Risiko, welches man zeitlich und finanziell an der Stelle eingeht, völlig normal ist.

Außerdem haben wir gelernt, dass Negatives Feedback das wertvollste Feedback ist. Daraus haben wir immer am meisten lernen können und hat uns oft über verankerte Sachen nochmal nachdenken lassen. Persönlich darf man sowas nicht nehmen.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Alles? Wahrscheinlich nirgends. Wo wir aber sehr clever vorgegangen sind, ist im Bereich Nutzergewinnung. Wir sind mit vielen universitätsnahen Vereinen im Kontakt und erfahren dabei sehr viel Unterstützung und durch unsere positiven Werte und unterstützenden Ziele, haben viele Studierende ein Interesse an dem Projekt und sehen uns als das ,,nette Startup von nebenan,, was wir sehr wertschätzen und diesen Vertrauensvorschuss sehr ernst nehmen.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Derzeit noch Eigenfinanziert. Wir würden aber gerne in Zukunft eine Finanzierungsrunde anstreben. Der Zeitpunkt muss aber gut gewählt sein und passen.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

In den nächsten 12 Monaten wollen wir unsere Plattform launchen und von Anfang an eine möglichst große Anzahl von Nutzern für die Plattform begeistern. Die B2B Geschäfte sollen in der Zeit auch gut anlaufen und positiv aufgenommen werden.

Dann würden wir sehr gerne in dem Zeitraum bereits eine Ausweitung in andere Studiengänge in Innsbruck planen und vorbereiten.

Vielen Dank für das Interview.

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