Das Flat Head Studio arbeitet an einem Virtual Reality (VR) Spiel, das ordentlich Hirnschmalz fordert

Hallo Melanie, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei Flat Head Studio kurz vor:

Hi, wir sind ein kleines Team von vier Videospiel-Nerds. Philipp, Dani, Arnold und ich sind das Kernteam von Flat Head Studio. Wir haben uns beim Studium an der FH Salzburg kennengelernt. Die drei Jungs sind Programmierer und ich bin 3D Artist.

Zusätzliche Unterstützung beim Projekt bekommen wir von unseren zwei Freelancern Fabi und Christian.

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startups, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

Flat Head Studio ist eine Videospielfirma, die wir im Sommer 2021 frisch gegründet haben. Wir entwickeln aber bereits seit fast zwei Jahren ein Virtual Reality (VR) Spiel mit dem Titel “Help Yourself”. Das Spiel kombiniert knifflige Puzzles mit actiongeladenen Shooter Elementen. In Help Yourself können scheinbar unmögliche Herausforderungen durch das Zusammenarbeiten mit den eigenen Klonen in kurzen Zeitschleifen gemeistert werden.

Das Spiel wollen wir 2022 releasen.

Welches Problem wollt Ihr mit Flat Head Studio lösen?

Viele VR Spiele nutzen die Möglichkeiten vom Medium Virtual Reality nicht zur Gänze. Wir entwickeln ein Spiel, das spezifisch auf VR zugeschnitten ist, indem unsere Gameplay Mechaniken und Interaktionen das Potential von diesem Medium ausschöpfen.

Außerdem fehlen uns als langjährige VR Fans Spiele am Markt, die anfängerfreundlich sind und einen angenehmen Einstieg bieten. Auch die Spieldauer der meisten existierenden VR Erlebnisse ist relativ kurz bei geringem Wiederspielwert. Das wollen wir auch ändern!

Wie ist die Idee zu Flat Head Studio entstanden ?

Es begann alles im Masterstudium an der Fachhochschule Salzburg. Ende 2019 haben wir uns als Team gefunden um das Masterprojekt gemeinsam umzusetzen. Wir wollten ein VR Spiel entwickeln und dafür haben wir über 100 Spielideen gebrainstormt. Schließlich entschieden wir uns für das Konzept, welches die Basis für Help Yourself wurde. Wir arbeiteten während dem ganzen Studium am Projekt und es war uns recht schnell klar, dass Potential in unserem Spiel steckt. Das Masterprojekt hat sich somit zu ein Geschäftskonzept entwickelt und wir vier gründeten Flat Head Studio.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Flat Head Studio erklären ?

Meiner Oma hab ich es circa so erklärt: Wir machen ein digitales Spiel für die Virtual Reality Brille, das komplexe Zeit-Rätsel mit viel Klon-Action verbindet.

Und meiner Uroma hab ich es in etwa so beschrieben: Wir machen ein Spiel fürs Kastl (fürn Computer), und das besondere ist, dass das Kastl nicht auf dem Tisch steht, sondern wie eine Brille auf den Kopf gesetzt wird. Dort ist man in einer anderen Welt, wo man selbst die Zeit und eigene Klone kontrollieren kann.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Das Konzept hat sich sehr stark entwickelt und definiert, aber durch unsere Monate lange Konzeptphase hatten wir von Anfang an eine sehr definierte Richtung und sind dieser Richtung treu geblieben.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Wir erschaffen VR Experiences, die die Möglichkeiten des Mediums voll und ganz ausschöpfen. Wir bieten mit Help Yourself ein kniffliges und kooperatives Puzzle- und Action-Erlebnis, welches den Einstieg in VR erleichtert und mithilfe von Custom-Made-Content sowie Highscores die Replayability stark erhöht.

Den B2C Vertrieb planen wir über digitale Store-Plattformen wie den Oculus Quest Store (von Meta), SideQuest und Steam. Wir können somit den internationalen Spielemarkt erreichen.

Das Spiel wird mit einer Einmalzahlung verkauft. Nach erfolgreicher Veröffentlichung bieten wir zusätzliche Inhalte, wie mehr Levels und Content, gegen Zahlung an.

Wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Bereits im Juni 2020 haben wir eine frühe Prototyp-Version von Help Yourself online veröffentlicht, die auf ein außerordentlich positives Marktfeedback stieß. Insgesamt 35.000 Downloads mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4.6 von 5.0 konnten wir mit unserer gratis Alpha-Version auf SideQuest bisher erreichen. Auf Oculus App Lab haben wir sogar eine Bewertung von 4.83 von 5.0.

Außerdem wurden wir beim Oculus Start Growth Track aufgenommen, wo wir technischen Support und Hardware für die Entwicklung bekommen.

Ich glaube wir haben bisher insofern alles richtig gemacht, da wir etwas sehr cooles machen dürfen: An eigene Videospiele tüfteln!

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Finanzierung und Unterstützung bekommen wir durch einige Förderungen. Diese sind aws Creative Impact, aws First Incubator sowie Startup Salzburg Factory VI. Wir sind sehr froh darüber, dass wir es in diese Förderungsprogramme geschafft haben.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Demnächst planen wir unseren ersten großen Marketing Beat, wo wir das Spiel offiziell ankündigen werden. Bis zur Veröffentlichung 2022 werden wir weiter intensiv am Spiel arbeiten. Wer die Entwicklung mitverfolgen möchte, kann unseren Discord Server beitreten oder uns auf Twitter folgen!

Vielen Dank für das Interview.

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