SATURO – die gesunde, praktische und schnelle Mahlzeit

Hallo Jörg, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei Saturo Foods GmbH kurz vor: 

Hallo! Ich heiße Jörg Hauke und bin einer der beiden Gründer von Saturo. Ich habe Wirtschaftsingenieurwesen – Maschinenbau in Darmstadt, Zürich und Boston studiert. Nach dem Studium 2017 haben Hannes Feistenauer und ich, mit dem Anspruch gesunde Ernährung so einfach wie möglich zu machen, Saturo gegründet. Heute sind wir ein zehnköpfiges Team und etablieren Complete Food als die beste Möglichkeit sich gesund zu ernähren, wenn die Zeit mal wieder knapp ist. Bei Saturo verantworte ich das Marketing.

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startup, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ? 

Saturo ist „Complete Food“. Eine vollwertige und ausgewogene Mahlzeit, als fertiges Getränk, Pulver oder Riegel. Jedes unserer Produkte gibt dir alle Nährstoffe, die dein Körper braucht, macht dich satt und spart Zeit. Es ist gesundes Fast Food!

Welches Problem wollt Ihr mit Saturo lösen ?

Das Problem, das wir alle haben: ungesunde Ernährung, weil wir zu wenig Zeit haben.


Stell dir vor, du kannst dich von unnötigen Fragen wie „Was soll ich essen?“, „Was soll ich kochen?“, oder „Was soll ich einkaufen?“ befreien. Trotzdem gibst du deinem Körper all die Nährstoffe, die er wirklich braucht – schnell und unkompliziert. 

Das ist Saturo!

Wie ist die Idee zu Saturo entstanden ?

Wenn man Entstehungsgeschichten von Startups verfolgt, dann gibt es oft diesen einen Moment, auf den man die Idee zurückverfolgen kann. So war das bei uns aber nicht!

Bei uns hat alles mit der Mensa auf der Uni begonnen. Das Problem war, dass das Essen weder wirklich gesund, noch besonders lecker war. Zusätzlich konnte man sich danach nicht wirklich konzentrieren, weil der Körper mit der Verdauung beschäftigt war. Das war in den Klausurphasen ein richtiges Problem.

Wir haben uns also beide eine Lösung gewünscht, die gesünder und effizienter ist.

Also haben wir 2016 begonnen Pulver zu mischen, die alle Nährstoffe enthalten, die der Körper so braucht. So ist das erste Saturo entstanden – damals noch unter dem Namen Liquid Food. Es gab aber damals schon Pulver, mit einem ähnlichen Nährstoff-Profil, auf dem Markt. 

Unsere Innovation war es einen Drink herzustellen, der trinkfertig und vegan ist. Damit waren wir die Ersten in Europa, die damit am Markt gestartet sind.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Saturo erklären ?

Saturo ist eine vollwertige und ausgewogene Mahlzeit, die alles enthält, was der Körper braucht

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Unser Grundprinzip hat sich seit dem Launch von Saturo nicht geändert: Wir wollen (noch immer) gesunde Ernährung so einfach wie möglich machen.

Von der Idee bis zur Umsetzung war es aber ein weiter Weg. 2016 haben wir damit begonnen einen Prototyp zu entwickeln. Nach über einem halben Jahr Entwicklungszeit haben wir es dann endlich geschafft und das Produkt war Ende 2016 fertig. Seit dem 23. März 2017 bieten wir als erstes europäisches Unternehmen trinkfertige Komplettnahrung an. Inzwischen sind auch neue Produkte (Pulver und Riegel) und neue Geschmacksrichtungen in unser Sortiment dazugekommen.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Unser Geschäftsmodell ist auf drei Säulen aufgebaut: Unser eigener Webshop,  Amazon und Einzelhandel. Dadurch sind wir unabhängiger von einzelnen Absatzkanälen.

Wie genau hat sich Saturo seit der Gründung entwickelt ?

Begonnen hat alles im Wohnzimmer einer Junggesellenbude. Inzwischen haben wir ein tolles Büro im Herzen von Wien, Produktionsstätten in Österreich und  Deutschland und ein top motiviertes Team, das monatlich wächst. 

Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Wir sind 10 Mitarbeiter und haben einen Umsatz im siebenstelligen Bereich.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schiefgegangen ?

Es gibt nicht “die eine Sache”, die so richtig schiefgegangen ist. Es sind immer wieder Entscheidungen gefallen, die man mit dem jetzigen Wissen anders machen würde. Könnte ich nochmal von 0 starten, würde ich mich auf ein bestimmtes Thema fokussieren, dort Experte werden und mich erst dann dem nächsten Thema widmen. Das heißt, man sollte sich z.B. zuerst auf einen Markt konzentrieren, bevor man in den nächsten Markt expandiert oder die Markenbasis festigen, um dann das Marketing gezielter ausrollen zu können. 

Was habt Ihr daraus gelernt ? 

Branding ist unglaublich wichtig. Gerade bei Startups geht es darum frische Ideen zu haben. Neu, unkonventionell, innovativ… Für gestandene Unternehmen ist das oft ein großes Risiko, bei Startups eine große Chance. Wenn du es schaffst, dass dem Kunden zu vermitteln, dann kannst du nur davon profitieren.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Wir sind Risiken eingegangen, haben Sachen ausprobiert, von denen wir anfangs keine Ahnung hatten und haben nie aufgehört zu lernen. Schlussendlich haben wir es dann richtig gemacht.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Gestartet haben wir mit Eigenkapital und Angel-Investments. Zudem haben wir zur Finanzierung unseres Lagers, Fremdkapital von der Bank aufgenommen und dann schlussendlich auch unser erstes größeres Investment erhalten.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Die nächsten 12 Monate sind sehr wichtig für uns. Wir launchen eine neue Produktkategorie, gehen das Thema Branding stärker an und haben diverse neue Listungen im Handel. Außerdem fokussieren wir uns auf Wachstum, speziell im Online-Bereich. 2021 wird ein herausforderndes Jahr.

Vielen Dank für das Interview.

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