mikme – perfekter Klang bei einfachster Handhabung

Hallo Philipp, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei mikme kurz vor:

Hallo, liebes startups.co.at Team. Mein Name ist Philipp Sonnleitner und ich bin der Gründer und CEO von mikme. Ich bin über die Liebe zur Musik zur Tontechnik gekommen, die ich an der TU Graz studiert habe, und die mich nach acht Jahren bei AKG Österreich auch dazu bewogen hat, mit mikme den Schritt in die Selbstständigkeit und die Welt der Startups zu wagen. Unser Team besteht aus TechnikerInnen, EntwicklerInnen und ManagerInnen aus aller Welt, die jedoch auch allesamt ein persönlicher Bezug zur Musik verbindet.

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startup, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

Gerne. mikme wurde gegründet, um Kreativen aus allen Bereichen (MusikerInnen, JournalistInnen, FilmemacherInnen, VloggerInnen etc.) die Möglichkeit zu geben, immer und überall perfekte Tonaufnahmen für ihre Projekte zu machen. Kabellos und unkompliziert.

Welches Problem wollt Ihr mit mikme lösen ?

Jenes der Diskrepanz zwischen der Bild- und der Klangqualität moderner Videoinhalte. Jedes Smartphone kann heutzutage Videos mit fantastischer Bildqualität aufnehmen, bei der Tonqualität hapert es aber noch gewaltig, sofern die Macher keine externen Mikrofone verwenden.

Wie ist die Idee zu mikme entstanden ?

Genau dadurch. Dass ich Smartphone-Videos gesehen habe von einer Qualität, für die man wenige Jahre zuvor noch Profi-Equipment gebraucht hätte, deren Ton aber so schlecht war, dass das ganze Erlebnis für mich massiv getrübt wurde. Darüber hinaus durch Gespräche mit befreundeten Musikern, die regelmäßig den Wunsch nach einer einfachen mobilen Aufnahme-Lösung in Studioqualität geäußert haben.

Wie würdest Du Deiner Großmutter mikme erklären ?

Oma, wir machen Mikrofone, mit denen du jedes Wort verstehst, dass deine Enkerln auf ihren Handy-Videos sagen.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Nicht grundsätzlich. Das Konzept ist nach wie vor „perfekter Klang bei einfachster Handhabung“. Wir haben das Produkt-Sortiment allerdings erweitert und bringen diesen Sommer mit dem mikme connect ein USB-Mikrofon auf den Markt, das dem Bedarf nach natürlichem Klang und erstklassiger Tonqualität im Home-Office Rechnung trägt. Außerdem liefern wir ab August das mikme pocket mit Lavalier Mikrofon aus, das sich speziell an JournalistInnen, FilmemacherInnen und InfluencerInnen richtet.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Wir bauen extrem hochwertige und benutzerfreundliche Geräte, für die uns Menschen Geld zahlen.

Wie genau hat sich mikme seit der Gründung entwickelt ?

Es gab wie bei wohl jedem Startup diverse Höhen und Tiefen, aber alles in allem sind wir mehr als zufrieden mit dem Platz, den wir uns als kleines österreichisches Unternehmen auf dem hart umkämpften Mikrofonmarkt durch die Qualität unserer Produkte erobert haben.

Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Derzeit hat mikme 9 festangestellte MitarbeiterInnen sowie einen großen Pool aus freien MitarbeiterInnen und KollaborateurInnen, die uns regelmäßig unterstützen.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Glücklicherweise nichts wirklich Gravierendes, aber wir hatten unsere Momente mit unerwarteten technischen Problemen bei einigen Hardware-Komponenten. In solchen Situationen lernt man flexibel zu sein und zu improvisieren.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Dass man – egal wie gut und gewissenhaft man plant – nie auf alle Eventualitäten vorbereitet sein kann und dass es genau diese Situationen sind, in denen sich zeigt, was ein motiviertes und von der Sache überzeugtes Team wert ist.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Aus dem Feedback unserer KundInnen und der Fachpresse würde ich sagen, alles, was unsere Produkte und den Support angeht. Sowohl unsere Mikrofone als auch unsere App erfreuen sich seit dem Launch des mikme gold 2015 größter Beliebtheit und bester Bewertungen auf allen Plattformen.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Hauptsächlich durch staatliche Förderungen der Wiener Wirtschaftsagentur und aws sowie Risiko-Kapitalgeber, unter anderem Speedinvest und Co-Investoren.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wir sind im Begriff das mikme pocket und das mikme connect international auf den Markt zu bringen und haben ein weiteres – noch streng geheimes – Produkt in der Pipeline. Darüber hinaus dürfen sich alle mikme Fans auf ein großes Upgrade der mikme App freuen.

Vielen Dank für das Interview.

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