Büroabenteuer Haas: Michelle Haas mit ihrem Startup ist die Unterstützung für Unternehmen – von Backoffice bis Social Media

Hallo Michelle, vielen Dank, dass du dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Stell dich unseren Leser:innen doch mal kurz vor – wer bist du, und was machst du bei Büroabenteuer?

Hallo und vielen Dank für die Einladung zum Interview – ich freue mich sehr, dabei zu sein!
Mein Name ist Michelle Haas, ich bin Gründerin von Büroabenteuer Haas e.U. – einem modernen Büro- und Social-Media-Service mit Sitz in der Steiermark. Seit Mai 2025 unterstütze ich Unternehmen in ganz Österreich dabei, ihre administrativen Aufgaben effizienter zu gestalten und ihre digitale Kommunikation professionell aufzubauen.
Ich arbeite komplett remote und digital, jedoch auf Wunsch auch vor Ort, ganz auf die individuellen Bedürfnisse meiner Kund:innen abgestimmt – vom klassischen E-Mail- und Terminmanagement bis hin zu Social-Media-Konzepten, Contentplanung und der aktiven Betreuung von Kanälen.
Mein Ziel ist es, dass Unternehmer:innen wieder mehr Zeit für ihr Kerngeschäft haben – und gleichzeitig sichtbar und strukturiert nach außen auftreten.

Vielleicht möchtest du uns dein Startup, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

Sehr gern – danke für die Möglichkeit!
Büroabenteuer Haas e.U. ist ein flexibler Büro- und Social-Media-Service, den ich im Mai 2025 gegründet habe. Ich unterstütze Unternehmen in ganz Österreich dabei, ihren Büroalltag effizienter zu gestalten – von der E-Mail-Organisation über Terminverwaltung bis hin zu professionellem Social-Media-Auftritt. Alles läuft komplett digital und remote oder auf Wunsch auch vor Ort, individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse meiner Kund:innen abgestimmt. Mein Ziel ist es, für Struktur im Hintergrund zu sorgen und gleichzeitig für Sichtbarkeit im Außen – damit Unternehmen mehr Zeit für ihr Kerngeschäft haben.

Welches Problem möchtest du mit Büroabenteuer lösen?

Viele Unternehmer:innen – ob Start-up, KMU oder größerer Betrieb – sind täglich mit Aufgaben konfrontiert, die zwar essenziell sind, aber viel Zeit kosten: E-Mails beantworten, Termine koordinieren, Social-Media-Profile aktuell halten oder Angebote strukturieren. Genau hier komme ich mit Büroabenteuer Haas e.U. ins Spiel.
Ich unterstütze meine Kund:innen dabei, genau diese Aufgaben effizient auszulagern – digital, individuell abgestimmt und absolut verlässlich. So entsteht mehr Zeit fürs Wesentliche, etwa für die Entwicklung neuer Produkte oder Kundengespräche.
Eine meiner Kundinnen meinte kürzlich: „Ich habe zum ersten Mal das Gefühl, dass wirklich jemand im Hintergrund mitdenkt – nicht nur ausführt.“ Solche Rückmeldungen bestärken mich darin, mit Büroabenteuer Haas genau das richtige Angebot für moderne Unternehmen zu schaffen.

Wie würdest du deiner Großmutter Büroabenteuer erklären ?

Ich würde es meiner Großmutter wahrscheinlich so erklären:
„Oma, stell dir vor, viele Firmen haben so viel zu tun, dass sie gar nicht mehr dazukommen, ihre E-Mails zu beantworten, Termine einzutragen oder sich darum zu kümmern, was sie auf Facebook oder Instagram posten sollen. Und genau da komme ich ins Spiel.
Mit Büroabenteuer helfe ich diesen Unternehmen – vom Wohnzimmer aus oder vom Laptop unterwegs. Ich kümmere mich darum, dass im Hintergrund alles läuft und ihre Kunden trotzdem sehen, dass die Firma aktiv und professionell ist. Quasi wie eine moderne Büro-Assistentin – nur online.“

Wie funktioniert dein Geschäftsmodell ?

Mein Geschäftsmodell basiert auf digitaler, externer Unterstützung – flexibel, effizient und individuell abgestimmt.
Unternehmen buchen meine Leistungen je nach Bedarf: stundenweise, projektbezogen oder als laufende Betreuung auf monatlicher Basis. Ich arbeite ohne starre Pakete, sondern passe mein Angebot genau an die jeweiligen Anforderungen an – ob es um klassische Büroorganisation oder um kreative Social-Media-Begleitung geht.
Die Zusammenarbeit erfolgt in der Regel remote und ortsunabhängig, was für viele Kund:innen in ganz Österreich ideal ist. Auf Wunsch bin ich aber auch vor Ort einsatzbereit – zum Beispiel bei intensiven Projektphasen, persönlichen Kick-off-Terminen oder wenn der direkte Austausch besonders wichtig ist.
So verbinde ich die Vorteile digitaler Dienstleistung mit der Nähe und Verlässlichkeit eines persönlichen Supports.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Rückblickend ist wahrscheinlich das größte „Missgeschick“ gewesen, dass ich mich am Anfang zu lange hinter den Kulissen gehalten habe. Ich wollte alles perfekt vorbereiten – Website, Angebote, Prozesse – bevor ich überhaupt sichtbar wurde.
Dabei habe ich unterschätzt, wie wichtig es ist, einfach mal loszugehen und sich im echten Austausch mit potenziellen Kund:innen weiterzuentwickeln.
Diese Zurückhaltung hat mich Zeit gekostet. Aber sie hat mir auch gezeigt, dass Authentizität und Sichtbarkeit oft wichtiger sind als Perfektion. Heute weiß ich: Man darf mit seinem Angebot rausgehen, auch wenn noch nicht alles fertig ist – weil echte Entwicklung sowieso erst im Tun passiert.

Was hast du daraus gelernt ?

Ich habe gelernt, dass es keine perfekte Vorbereitung gibt – und dass der direkte Austausch mit Kund:innen durch nichts zu ersetzen ist. Gerade in der Anfangsphase ist Feedback wichtiger als Feinschliff.
Heute setze ich viel stärker auf Sichtbarkeit, Offenheit und Dialog. Ich frage aktiv nach, teste Ideen im echten Kundenkontakt und entwickle meine Leistungen gemeinsam mit den Bedürfnissen meiner Zielgruppe weiter. Das hat nicht nur mein Angebot geschärft – es hat auch mein Selbstvertrauen als Unternehmerin enorm gestärkt.

Und wo hast du bisher alles richtig gemacht ?

Ich denke, eine meiner größten Stärken ist es, von Anfang an auf echte Kundenbedürfnisse zu hören und mein Angebot genau darauf zuzuschneiden. Statt zu versuchen, alles für alle anzubieten, konzentriere ich mich auf das, was meinen Kund:innen wirklich hilft – nämlich verlässliche, flexible und individuell abgestimmte Büro- und Social-Media-Unterstützung.
Außerdem habe ich von Anfang an auf eine digitale und ortsunabhängige Arbeitsweise gesetzt, die mir erlaubt, Unternehmen in ganz Österreich zu betreuen – vom kleinen Start-up in Wien bis zum etablierten Betrieb in Graz oder Innsbruck.
Diese Kombination aus Professionalität, Flexibilität und persönlichem Engagement hat mir schon zufriedene Kund:innen gebracht.
Nicht zuletzt pflege ich den direkten, offenen Austausch mit meinen Kund:innen, was Vertrauen schafft und langfristige Zusammenarbeit ermöglicht.

Was ist dein nächstes großes Ziel ?

Unser nächstes großes Ziel ist es, Büroabenteuer weiter auszubauen und ein starkes Team aufzubauen. Ich möchte künftig mehr Unternehmen in ganz Österreich unterstützen und dabei noch flexibler und schneller auf unterschiedliche Bedürfnisse reagieren können.
Dafür plane ich, qualifizierte Mitarbeiter:innen einzustellen, die meine Werte und den hohen Qualitätsanspruch teilen. Gemeinsam wollen wir unseren Kund:innen noch umfassendere Services bieten und Büroabenteuer als verlässlichen Partner für moderne Büro- und Social-Media-Betreuung etablieren.
So können wir nachhaltig wachsen und zugleich die persönliche Betreuung und Qualität sicherstellen, die unsere Kund:innen schätzen.

Vielleicht noch ein paar persönliche Fragen – Stell dir vor, du würdest heute nochmal ganz von vorn starten. Was würdest du anders machen?

Wenn ich heute noch einmal ganz von vorne starten würde, würde ich auf jeden Fall früher beginnen, mein Angebot sichtbar zu machen und mehr Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten zu haben. Ich hätte mich von Anfang an noch stärker auf mich selbst und meine Projekte konzentriert, statt zu viel Zeit mit Perfektionismus zu verbringen.
Dadurch hätte ich schneller gelernt, was meine Kund:innen wirklich brauchen, und könnte heute schon viel früher das Beste für sie geben. Dieses Vertrauen in den eigenen Weg und den Mut, einfach anzufangen, ist für mich die wichtigste Erkenntnis – und die gebe ich jetzt an meine Kund:innen weiter.

Erinnerst du dich noch an den Moment, in dem du entschieden hast: Ich gründe ein Unternehmen!? Was war der Auslöser?

Ich erinnere mich sehr genau an den Moment, als ich beschlossen habe, mein eigenes Unternehmen zu gründen. Ich habe damals für ein Unternehmen in meiner Nähe gearbeitet, doch der Chef war sehr schwierig im Umgang. Das hat mich dazu gebracht, mir zu sagen: „Ich möchte mein eigener Chef sein und Dinge anders machen.“
Mir ist wichtig, für viele Menschen etwas Positives zu bewirken – gerade in einer Zeit, in der Nähe und Erreichbarkeit oft das größte Problem sind. Mit Büroabenteuer möchte ich genau das bieten: persönliche, zuverlässige Unterstützung, die flexibel und nah bei den Kund:innen ist – auch wenn wir digital arbeiten.

Jede Gründung bringt Herausforderungen. Was war deine größte bisher – und wie hast du sie gelöst?

Die größte Herausforderung für mich war es, mich selbst zu überwinden und wirklich an mich zu glauben. Gerade als Gründerin steht man oft vor Zweifeln und Unsicherheiten – ob das eigene Angebot wirklich gebraucht wird, ob man den Sprung schafft, ob man gut genug ist.
Ich habe gelernt, diese Zweifel als Teil des Prozesses zu akzeptieren und mich immer wieder bewusst zu motivieren. Indem ich kleine Erfolge gefeiert, mich mit anderen Gründer:innen ausgetauscht und mein Netzwerk aufgebaut habe, habe ich mein Selbstvertrauen Schritt für Schritt gestärkt.
Diese innere Überzeugung ist heute meine wichtigste Ressource – und genau damit kann ich meinen Kund:innen mit vollem Einsatz helfen.

Welche Entscheidung hat sich im Nachhinein als goldrichtig herausgestellt?

Eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als goldrichtig herausgestellt hat, ist, von Anfang an auf effizientes Arbeiten und eine gute Work-Life-Balance zu setzen.
Ich habe bewusst darauf geachtet, meine Arbeitszeit so zu gestalten, dass ich mehr Freizeit habe – und genau das möchte ich auch meinen zukünftigen Mitarbeiter:innen ermöglichen.
Das Leben geht weiter, egal ob wir viel und ineffizient oder wenig und effizient arbeiten. Wir selbst entscheiden, wie wir unsere Zeit nutzen – und ich bin überzeugt, dass nachhaltiger Erfolg nur mit einem gesunden Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit möglich ist.

Was war der beste Ratschlag, den du je bekommen hast – und von wem?

Der beste Ratschlag, den ich je bekommen habe, war: „Mach dein Ding! Die Menschen wissen oft noch nicht, dass sie dich von Anfang an gebraucht haben.“
Mir wurde gesagt, ich soll an mich glauben und darauf vertrauen, dass ich mit meiner Arbeitsweise schnell gute und zufriedene Kund:innen gewinnen werde. Dieser Rat hat mir sehr geholfen, Selbstvertrauen zu entwickeln und mutig meinen Weg zu gehen.

Welchen Rat würdest du anderen Gründer:innen mit auf den Weg geben – besonders jenen, die noch zögern?

Mein wichtigster Rat an Gründer:innen, die noch zögern, lautet: Mach einfach den ersten Schritt! Die erste Firma wird nie perfekt sein – und das muss sie auch gar nicht.
Du bist hier, um zu lernen, dich weiterzuentwickeln und herauszufinden, was für dich wirklich passt. Wenn du merkst, dass etwas nicht das Richtige für dich ist, ist das auch eine wertvolle Erkenntnis. Trau dich, loszugehen, statt auf den perfekten Moment zu warten.

Was ist eine harte Wahrheit über Unternehmertum, über die zu wenig gesprochen wird?

Eine harte Wahrheit über das Unternehmertum, über die zu wenig gesprochen wird, ist für mich der oft gelebte Umgang mit Erreichbarkeit und Kommunikation. In vielen Firmen wird das Vortäuschen von Wichtigkeit und das lange Warten auf Antworten zum Alltag – manchmal wochen- oder monatelang. Das frustriert mich sehr.
Was ich besonders traurig finde: Dieser Kampf um Aufmerksamkeit und diese Nicht-Erreichbarkeit finden nicht nur zwischen Unternehmen statt, sondern auch unter Kolleg:innen innerhalb einer Firma. Dieses Konkurrenzdenken – „Ich muss besser sein als du“ – schwächt das Team und verhindert echte Zusammenarbeit.
Dabei könnten wir gemeinsam so viel mehr erreichen, wenn wir auf Miteinander, Offenheit und echten Austausch setzen. Ein kooperatives Unternehmertum würde den Alltag für alle deutlich einfacher und erfolgreicher machen.

Welche Bücher, Podcasts oder Menschen inspirieren dich – und warum?

Mich inspirieren vor allem Menschen, die mit ihrer Energie und ihrem Unternehmergeist große Dinge bewegen – wie Bodo Schäfer, Zlatko Sterzenbach und Jochen Schweizer. Sie zeigen, wie man mit Vision, Mut und Durchhaltevermögen erfolgreiche Unternehmen aufbauen kann.
Ihr Weg motiviert mich, mein eigenes Unternehmen Schritt für Schritt weiterzuentwickeln – und dabei vor allem den Spaß am Prozess nicht zu verlieren.
Für mich ist Unternehmertum nicht nur das Ziel, sondern auch die Freude am Weg dorthin.

Was war für dich ein echter „Gamechanger“ – ob Tool, Team oder Mindset?

Für mich waren gleich mehrere Dinge echte Gamechanger auf meinem Unternehmer:innen-Weg: Mein Visionboard, das mir hilft, meine Ziele klar vor Augen zu halten und mich täglich zu fokussieren. Außerdem die Kraft der Hypnose, die mir dabei unterstützt hat, alte Blockaden zu lösen und mein Mindset positiv zu verändern. Und nicht zuletzt meine neue Routine, die Struktur und Balance in meinen Arbeitsalltag bringt.
Diese Kombination aus klarer Vision, mentaler Stärke und gutem Zeitmanagement hat mein Unternehmertum nachhaltig verändert und mich auf das nächste Level gebracht.

Was bedeutet für dich Erfolg – ganz persönlich?

Für mich bedeutet Erfolg eine ausgewogene Kombination aus mehreren wichtigen Aspekten: zufriedene Mitarbeiter:innen, die sich wertgeschätzt und motiviert fühlen, sowie zufriedene Kund:innen, die mit meiner Arbeit wirklich profitieren.
Ebenso gehören Freizeit und Familie für mich dazu, weil sie mir Kraft und Ausgleich geben.
Natürlich ist auch der wirtschaftliche Erfolg meines Unternehmens wichtig, um nachhaltig wachsen zu können. Für mich ist Erfolg also nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem das Gleichgewicht zwischen beruflicher Erfüllung und persönlichem Wohlbefinden.

Wenn du anderen Gründern oder Unternehmer:innen in Österreich eine Botschaft mitgeben könntest – welche wäre das?

Meine Botschaft an alle Gründer:innen und Unternehmer:innen in Österreich wäre:
Vertraut auf eure Vision und bleibt authentisch – auch wenn der Weg manchmal steinig ist. Unternehmertum ist kein Sprint, sondern ein Marathon, bei dem Ausdauer, Flexibilität und der Glaube an das eigene Potenzial entscheidend sind.
Sucht den Austausch, lernt voneinander und scheut euch nicht, Hilfe anzunehmen.
Gemeinsam kann man viel mehr erreichen, als man alleine schafft.
Bleibt mutig und habt Freude an eurem Abenteuer!

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, mit uns so offen zu sprechen.

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