Rebeat Innovation – stellt bessere und umweltfreundliche Schallplatten her

Hallo Günter, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei Rebeat Innovation kurz vor:

Mein Name ist Günter Loibl und ich bin CEO bei Rebeat Innovation.  Gemeinsam mit Dr. Volker Schmidt und einem kleinen, feinen Team aus Musikbegeisterten entwickeln wir derzeit die HD Vinyl.

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startups, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

HD Vinyl ist eine völlig neue Technologie zur umweltfreundlichen Herstellung von Pressmatrizen für Schallplatten.

Welches Problem wollt Ihr mit HD Vinyl lösen ?

Die Schallplatte ist wieder cool, immer mehr Menschen gönnen sich diesen sinnlichen Musikgenuss. Die Herstellung ist allerdings veraltet, sehr fehleranfällig und alles andere als umweltfreundlich. Wir wollen das ändern und die Produktion der Pressmatrizen einfach und umweltfreundlich machen.

Wie ist die Idee zu HD Vinyl entstanden ?

Ich bin seit beinahe 20 Jahren im Musikgeschäft tätig und bin mit einem digitalen Musikvertrieb international erfolgreich. Im Gespräch mit Labels und Musikschaffenden kam die Sprache immer wieder auf die Schallplatte. Die Labels meinten, dass die Qualität ein richtiges Lotteriespiel ist, denn der bisherige Produktionsprozess ist einfach zu komplex und damit fehleranfällig.

Wie würdest Du Deiner Großmutter HD Vinyl erklären ?

Eine bessere und umweltfreundlichere Technologie um Schallplatten herzustellen.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Andauernd, denn wir entwickeln ja eine völlig neue Technologie. Wir gehen Schritt für Schritt voran und nach jedem Schritt überprüfen wir, ob die Richtung noch stimmt.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Wir produzieren die Pressmatrize mit einem Hochpräsizsionslaser. Dazu benötigen wir vom Tonstudio eine 3D Topographie von der Schallplatte. Die kann per Knopfdruck mit unserer Software Perfect Groove vom fertigen Audiofile erstellt werden. Das Presswerk braucht dann nur noch eine HD Vinyl Mold und kann mit der Pressmatrize bis zu 10.000 Schallplatten pressen.

Wie genau hat sich HD Vinyl seit der Gründung entwickelt ?

Als ich die Idee das erste Mal auf der Making Vinyl in Detroit präsentiert habe, haben mich alle für einen Spinner gehalten. Inzwischen haben wir zwei Finanzierungsrunden mit insgesamt USD 6,7 Millionen erfolgreich abgewickelt und haben in Graz ein Labor mit einem USD 600.000 teuren Laser. Wir haben Laserexperten und Software-Entwickler in unser Team geholt und sind mit Mastering-Studios und Presswerken Kooperationen eingegangen.

Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Derzeit arbeiten rund 10 Mitarbeiter an der Entwicklung der HD Vinyl.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Die Finanzierung war ein richtiger Spießrutenlauf. Wir hatten bereits zwei Mal mündliche Zusagen, bevor es endlich beim dritten Mal geklappt hat.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Den Traum nicht aufgeben und hartnäckig bleiben.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Wir haben von Anfang an darauf geachtet, Mitarbeiter mit dem richtigen Mindset zu gewinnen. Denn als Start-Up braucht man ein Team, das eigenverantwortlich und selbständig arbeitet.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Wir haben einen Mix aus privaten Investoren, AWS Finanzierung und Mitteln aus der FFG Förderung.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wir haben die ersten Pressversuche hinter uns und möchten die Produktentwicklung in den nächsten Monaten abschließen. Ziel ist es, die erste HD Vinyl 2021 auf den Markt zu bringen. Der genau Marktlaunch hängt aber nicht nur von unserer eigenen Planung ab, sondern auch von den Plattenlabels.

Vielen Dank für das Interview.

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